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GeografieGeografische LageSt. Märgen liegt im Südschwarzwald rund 18 km (Luftlinie) östlich von Freiburg im Breisgau. Das ausgedehnte Gemeindegebiet erstreckt sich weitgehend auf einer Hochfläche vom Thurnerpass im Süden bis an die östlichen Ausläufer des Kandel im Norden und liegt zwischen 570 und 1.132 m ü. NN. Im Westen und Osten grenzen einige tief eingeschnittene Täler die Gemarkung ab. Der Quellbereich des Wagensteigbachs befindet sich bei St. Märgen. NachbargemeindenSt. Märgen grenzt im Nordwesten an St. Peter, im Norden an Simonswald, im Osten an Furtwangen, im Südosten an Titisee-Neustadt, im Süden an Breitnau und im Westen an Buchenbach. GemeindegliederungIn der geschlossenen Ortschaft lebt ca. die Hälfte der Bevölkerung. Die übrigen Einwohner verteilen sich weit verstreut auf 85 kleine Ansiedlungen, Hofgruppen und Einzelhöfe, die nahezu das gesamte Gemeindegebiet bedecken. Als besonders erwähnenswert sind hierbei die gemeinhin als Ortsteile bezeichneten Weiler Glashütte, Thurner und Schweighöfe zu nennen. In der Gemeinde liegt die abgegangenen Ortschaften Bernhaupten.[2] Siehe auch →Liste der Orte im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald GeschichteZwischen 1115 und 1118 wurde von Graf Bruno von Haigerloch-Wiesneck, Kanzler von Heinrich V. und Straßburger Dompropst das Augustinerkloster Maria-Zell auf dem Schwarzwald als Konkurrenz zum nahe gelegenen zähringischen Kloster St. Peter auf dem Schwarzwald errichtet. In den 1460er Jahren zogen die Mönche aufgrund fortgesetzter Schwierigkeiten in das Augustinerkloster in Freiburg im Breisgau um. Ab 1716 wurde eine barocke zweitürmige Klosterkirche erbaut und das Kloster wiederbelebt, bis es 1806 endgültig aufgelöst wurde. PolitikBürgermeister
GemeinderatDie Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab folgende Sitzverteilung:
PartnergemeindeErdeven, südliche Bretagne, Frankreich, seit 1997 Kultur und SehenswürdigkeitenTheaterSeit ca. 20 Jahren existiert in der Gemeinde die Laienspielgruppe St. Märgen. Seit der Wiedereröffung der Goldenen Krone dient der Jugendstilsaal des ehemaligen Grandhotels als Spielstätte. Während in den ersten Jahren hauptsächlich Komödien und Lustspiele auf dem Programm standen, hat sich die Gruppe seit 2004 historischen Themen mit lokalem Bezug angenommen. 2004 und 2005 wurde das Stück „Die Schwarzwaldengländer“ aufgführt. 2006 stand „Der Klosterbildhauer“ auf dem Programm. Klostermuseum St. MärgenIn ehemaligen Räumen des Klosters befindet sich ein Museum, das ortsbedeutende Themen zeigt. Als solche gelten die Uhrenfabrikation und der Uhrenhandel, die Auswanderung, die Hinterglasmalerei, der Klosterbildhauer Matthias Faller sowie religiöse Volkskunst der vergangenen Jahrhunderte. BauwerkeBeherrschendes Bauwerk ist die im Gemeindewappen stilisiert dargestellte Kirche St. Märgen. Sie und die 1 km vom Ortskern entfernte, auf einem Bergsporn gelegene Ohmenkapelle sind Wallfahrtsziele römisch-katholischer Gläubiger. Die nahegelegene Rankmühle ist ein beliebtes Ausflugsziel und Fotomotiv. Im Jahr 2004 wurde das ehemalige Hotel Goldene Krone mit schönem Jugendstilsaal stilgerecht renoviert und bildet zusammen mit der Klosteranlage den Ortsmittelpunkt. Natur-Erlebnis-Park PfisterwaldIm Pfisterwald östlich des Ortskerns ist eine Freizeitanlage eingerichtet worden mit Waldspielplatz, Abenteuerspielplatz, Beachvolleyball-Fläche, Kunstrasen-Tennisplätzen, Reitplatz, Fußballplätzen, naurhaftem Schwimmteich, beleuchteter Finnenbahn , beleuchteter Rodelbahn in altem Hohlweg, Langlauf-Loipen (nahe der bekannten Thurnerspur), anspruchsvollem Mountainbike-Rundkurs (betreut vom Team Rothaus-Cube), Wanderwegen einschließlich Waldlehrpfad zu Fauna und Flora, großem Festplatz und der Schwarzwaldhalle, einer Veranstaltungshalle in der Bautradition alter Schwarzwaldhöfe. SportSt. Märgen ist der Sitz des Club Thurnerspur, der das gleichnamige „Langlaufzentrum für Jedermann“ unterhält. Das international erfolgreiche Mountainbike-Team Rothaus-Cube hat seinen Sitz in St. Märgen. Eine professionelle permanente Mountainbike-Strecke dient dem Team als Haus-, Trainings- und Rennstrecke für Bundesligarennen. Die Strecke ist Teil des Olympiastützpunkts Freiburg. Regelmäßige VeranstaltungenWichtigste regelmäßige Veranstaltung ist der – im Volksmund „Rossfest“ genannte – Tag des Schwarzwälder Pferdes. Das zum Volksfest gewordene Züchtertreffen präsentiert die schönsten Schwarzwälder Füchse und alte Handwerkskunst. Das Fest findet alle drei Jahre am zweiten Septemberwochenende statt, das nächste Mal 2007. Im Jahr 2006 wurde zudem damit begonnen, eine jährliche Leistungsschau für die Pferderasse Schwarzwälder Kaltblut abzuhalten. Wirtschaft und InfrastrukturDas Wirtschaftsleben verfügt über drei Standbeine: Tourismus, Landwirtschaft und Handwerk. VerkehrAus drei Richtungen wird St. Märgen ans Straßennetz angeschlossen. Die Landesstraße L 127 verbindet den Ort über St. Peter mit Freiburg im Breisgau, die L 128 führt von Himmelreich-Buchenbach (B 31) durch den Ort zur B 500, welche die Gemarkung in ca 6 km Entfernung zum Ortskern passiert. Zur B 31 auf dem Weg nach Freiburg sind es ca. 15 km. Zur Rheintalautobahn A 5 Basel–Karlsruhe sind es ca. 28 km, nach Osten zur A 81 Stuttgart–Singen sind es ca. 40 km. Die nächsten Bahnhöfe an der Höllentalbahn sind Himmelreich und Hinterzarten (je ca. 15 km), der nächste ICE-Bahnhof ist Freiburg im Breisgau. Die nächsten Flughäfen sind Stuttgart (160 km), EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg (100 km) und Zürich (110 km) Persönlichkeiten
LiteraturSankt Märgen. Eine Spurensuche | Zehn Begegnungen. Von Ulrich Nocke, Kerstin Bütow, Siegfried Rombach. Verlag DesignConcepts GmbH, St. Märgen 2004. ISBN 3-9807059-3-5
Quelle: wikipedia.de Stand: 07.07.2008 Finden Sie St. Märgen auf der Landkarte:
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