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Villingen-Schwenningen Kommunalpolitik

Nach den Ergebnissen der Gemeinderatswahl vom 13. Juni 2004 verteilen sich die 40 Sitze wie folgt auf die Fraktionen:

  • CDU: 15 Sitze
  • SPD: 8 Sitze
  • Freie Wähler: 8 Sitze
  • Grüne: 4 Sitze
  • FDP: 3 Sitze
  • DLVH: 2 Sitze

Bürgermeister

An der Spitze der Stadt Villingen stand anfangs der vom Stadtherrn eingesetzte Schultheiß und die Vierundzwanzig. Seit dem 13. Jahrhundert waren auch die Zünfte im Rat vertreten. 1297 ist erstmals ein Bürgermeister genannt. Nach dem Zunftbrief von 1324 gab es einen Rat, dem der Bürgermeister, der Schultheiß, die Richter und Zunftmeister und mehrere Zünftige angehörten. Zunächst gehörten insgesamt 80 Mitglieder zum Rat, später reduzierte man diese auf 12 Richter und 10 Zunftmeister, später noch weniger. 1756 führt Österreich eine neue Ratsverfassung ein. Im 19. Jahrhundert, als Villingen zu Baden gehörte, gab es einen Bürgermeister und einen Gemeinderat. Ferner gab es einen Bürgerausschuss, der sich in einen Großen und eine Kleinen Ausschuss aufteilte. Im 20. Jahrhundert erhielt das Stadtoberhaupt die Amtsbezeichnung Oberbürgermeister.

An der Spitze der Gemeinde Schwenningen stand der von der württembergischen Herrschaft eingesetzte Vogt. Seit 1819 gab es einen Bürgermeister und 1821 trug dieser die Amtsbezeichnung Schultheiß, ab 1907 Stadtschultheiß und seit 1927 Oberbürgermeister. Dem Vogt stand ein Untervogt zur Seite, der meist Nachfolger des Vogtes wurde. Seit 1833 trug dieser die Amtsbezeichnung Ratschreiber. Daneben gab es das Dorfgericht, später einen Gemeinderat.

Die Oberbürgermeister der Städte Villingen und Schwenningen wurden nach dem Zweiten Weltkrieg ebenso wie die Oberbürgermeister der seit 1972 vereinigten Stadt von den Wahlberechtigten für eine Amtszeit von 8 Jahren (zeitweise auch 12 Jahre) direkt gewählt. Sie waren und sind Vorsitzende des Gemeinderats. Allgemeiner Stellvertreter des Oberbürgermeisters ist der 1. Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung „Bürgermeister“.

Bürgermeister und Oberbürgermeister von Villingen

  • 1912–1930: Guido Lehmann
  • 1931–1933: Adolf Gremmelspacher
  • 1933: Stadtrat Gutmann, kommissarisch
  • 1933–1937: August Hermann Schneider
  • 1937–1940: Karl Berckmüller
  • 1940–1945: Hermann Riedel, 1. Beigeordneter
  • 1945–1946: Walter Bräunlich
  • 1946: Edwin Hartmann
  • 1946–1950: Edwin Nägele
  • 1950–1972: Severin Kern

Bürgermeister und Oberbürgermeister von Schwenningen

  • 1797–1816: Erhard Bürk
  • 1816–1819: (Vogt)
  • 1819–1821: Thomas Wegler
  • 1821–1825: ?
  • 1825–1835: Matthias Rapp
  • 1835–1841: Johann Georg Koch
  • 1841–1852: Andreas Bürk
  • 1852–1857: Christian Strohm
  • 1857–1887: Erhard Müller
  • 1887–1912: David Würth
  • 1912–1925: Emil Braunagel
  • 1925–1930: Lang von Langen
  • 1930–1948: Otto Gönnenwein
  • 1949–1962: Hans Kohler
  • 1962–1972: Gerhard Gebauer

Oberbürgermeister von Villingen-Schwenningen

  • 1972–1994: Gerhard Gebauer
  • 1994–2002: Manfred Matusza
  • seit 2002: Rupert Kubon

Wappen

Das 2001 anlässlich des bevorstehenden 30-jährigen Stadtjubiläums verliehene Wappen vereinigt Elemente der früheren Wappen von Villingen (roter Adler auf silber-blau gespaltenem Schild) und Schwenningen (silberner Schwan und blaues Zahnrad auf blau-silbern geteiltem Schild). Es zeigt auf einem in Silber und Blau gespaltenem Schild einen Wellenbalken in verwechselten Farben (für die Flüsse Brigach und Neckar), im oberen rechten Feld einen linksgewendeten, gelb bewehrten roten Adler (für Villingen), im oberen linken Feld einen schwimmenden silbernen Schwan mit goldenem Schnabel und goldener Zunge (für Schwenningen).

Bis zur Verleihung dieses Wappens durch das Regierungspräsidium Freiburg am 11. Dezember 2001 hatte die Doppelstadt kein eigenes Wappen geführt und musste sich des Landeswappen Baden-Württembergs bedienen.

Das historische Villinger Stadtwappen mit Helmzier und Pfauenfedern sowie Schnörkeln aus dem Jahre 1530 wurde der Stadt für ihre Erfolge im Bauernkrieg und dem Festhalten am alten Glauben verliehen, während das Schwenninger Wappen noch keine sehr lange Tradition hatte. Es wurde erst bei der Stadterhebung 1907 angenommen. Der damals in das Wappen aufgenommene Schwan ist jedoch schon in den Siegeln des Ortes von 1797 zu sehen, während das Zahnrad als Symbol der Uhrenindustrie anstelle des zuvor geführten Neckarursprungs (mit den Buchstaben N und U) aufgenommen wurde.

Städtepartnerschaften

Die Stadt Villingen-Schwenningen beziehungsweise die früheren Städte Villingen und Schwenningen unterhalten mit folgenden Städten Städtepartnerschaften:

  • Friedrichsthal-Bildstock, Saarland, seit 1935
  • Pontarlier, Frankreich, seit 1964
  • La Valette-du-Var, Frankreich, seit 1974
  • Savona, Italien, seit 1986
  • Zittau, Sachsen, seit 1990
  • Tula, Russland, seit 1993

Verwaltungsgemeinschaft

Mit den Gemeinden Brigachtal, Dauchingen, Mönchweiler, Niedereschach, Tuningen und Unterkirnach hat die Stadt Villingen-Schwenningen eine Verwaltungsgemeinschaft vereinbart.

Gemeindefinanzen

Nach der Kommunalabfrage 2007 des Bundes der Steuerzahler Baden-Württemberg stehen städtischen Steuereinnahmen von insgesamt 70,426 Mio. Euro 2006 und geschätzten Steuereinnahmen für 2007 von insgesamt 78,188 Mio. Euro folgende Schulden der Kommune gegenüber:

  • 2006 insgesamt 111,3. Euro Schulden (nämlich: 53,478 Mio. Euro Schulden des Kämmereihaushaltes und 57,831 Mio. Euro Schulden der städtischen Eigenbetriebe/Sondervermögen)
  • 2007 insgesamt 122,3 Mio. Euro Schulden (nämlich: 63,273 Mio. Euro Schulden des Kämmereihaushaltes und 59,146. Mio. Euro Schulden der städtischen Eigenbetriebe/Sondervermögen).
Quelle: wikipedia.de Stand: 08.10.2008
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Artikel geändert durch: Autor von www.schwarzwald-welt.de
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