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Freiburg ist ein regionales Wirtschaftszentrum. Es dominiert der Dienstleistungssektor sowie der öffentliche Dienst. Größter Arbeitgeber der Stadt ist die Universität mit dem Universitätsklinikum, gefolgt von zahlreichen Landes- und untergeordneten Behörden. Durch die Nähe zur Universität haben sich kleinere Unternehmen aus den Bereichen Solartechnik, Informations- und Medientechnologie sowie Medizintechnik und Biotechnologie hier angesiedelt.
Freiburg ist für sein sonniges, warmes Klima, für die Forschung und Produktion im Bereich Solarenergie bekannt. Selbst das Stadion des SC Freiburg verfügt über solarthermische und photovoltaische Anlagen. Die besondere Bedeutung der Solarenergie für Stadt und Region spiegelt sich auch in der Fachmesse Intersolar (jährlich) wieder, die für die recht kleine Messegesellschaft Messe Freiburg (Teil der städtischen Gesellschaft FWTM) eine ungewöhnlich hohe internationale Bedeutung hat. Eine weitere internationale Fachmesse ist die INTERbrossa-BRUSHexpo, die alle vier Jahre für ihre Branchen Weltleitmesse ist. Zahlreiche weitere Fach- und Publikumsmessen machen Freiburg zu einem wichtigen regionalen Messestandort. Dem wurde im Jahr 2000 Rechnung getragen, indem die Messe Freiburg auf ein neues Gelände mit moderner Hallen-Infrastruktur umzog. Im Sommer 2006 konnte als Erweiterung eine neue Mehrzweckhalle (dann 4 Messehallen), die auch für Großveranstaltungen wie Fernsehshows, Pop-Konzerte u.ä. geeignet ist, eingeweiht werden.
Mit den zwei Großverlagen Haufe und Herder, einer Vielzahl von kleineren Verlagen sowie dem Sitz der Badischen Zeitung ist Freiburg ein bedeutender Verlags- und Medienstandort. Darüber hinaus spielt der Fremdenverkehr eine herausragende Rolle. Die Stadt gilt als Tor zum Schwarzwald und gehört zu den beliebtesten Reisezielen in Südwestdeutschland. Die Stadt liegt an der Badischen Weinstraße und an der „Grünen Straße – Route verte“, einer touristischen Straßenverbindung von den Vogesen im Elsass in den Schwarzwald. Etwa 43 % der Freiburger Gemarkung sind mit Wald unterschiedlicher Ausprägung (Mooswald, Mittelwald und Bergwald) bedeckt, rund ein Drittel davon ist Eigentum der Stadt, die damit zu den größten kommunalen Waldbesitzern in Deutschland gehört. Die wichtigsten Baumarten, die auch wirtschaftlich genutzt werden, sind Buche, Stieleiche, Fichte, Tanne und Douglasie. Über die wirtschaftliche Nutzung hinaus hat der Wald aber auch ökologische Bedeutung und ist ein wichtiger Bestandteil des Erholungs- und Freizeitangebots. Eine der beiden Forstdirektionen des Landes Baden-Württemberg sowie die hier ansässige Forstliche Versuchsanstalt des Landes zeugen von der Bedeutung des Waldes für die Stadt. Auch der Weinbau spielt in Freiburg eine nicht unbedeutende wirtschaftliche Rolle. Die Stadt grenzt an drei badische Weinbaubereiche: Markgräfler Land, Tuniberg und Kaiserstuhl mit jeweils unterschiedlichen typischen Rebsorten. Mit rund 650 ha Rebfläche ist Freiburg die größte Weinbaustadt und eine der größten Weinbaugemeinden in Deutschland – dies vor allem durch die Eingemeindung mehrerer Weinbaugemeinden im Westen der Stadt in den 1970er Jahren. Aber auch auf kleinen Flächen der Innenstadt wird noch heute Wein angebaut. Die Bedeutung des Weinbaus für die Stadt wird unterstrichen durch das hier ansässige Staatliche Weinbauinstitut und den Sitz des Badischen Weinbauverbandes. Auch die Universität baut seit 1985 wieder eigenen Wein an, nachdem diese Tradition seit 1806 unterbrochen war. Davor hing das Gehalt der Professoren direkt vom Ertrag des Weinbaus ab. Verkehr
Straßenverkehr Freiburg liegt verkehrsgeographisch günstig an den großen europäischen Verkehrsmagistralen Rhein–Saône–Rhône–Mittelmeer und Rhein–Gotthard–Italien. Die Bundesautobahn A 5 (Alsfeld–Weil am Rhein) verbindet Freiburg Richtung Norden mit Straßburg (Strasbourg) (–Paris), Karlsruhe (–Stuttgart–München), Mannheim, Frankfurt am Main (–Köln) und Richtung Süden mit Mülhausen (Mulhouse) (–Dijon–Lyon–Marseille), Basel (–Bern–Genf/–Zürich–Mailand). Freiburg verfügt über drei Autobahnausfahrten: Nord, Mitte und Süd. Außerdem liegt Freiburg an den Bundesstraßen B 3 (Buxtehude–Weil am Rhein), B 31 (Breisach–Lindau) und B 294 (von Freiburg über Freudenstadt und Pforzheim nach Bretten). Freiburg war in den 1970er Jahren eine der ersten Städte, die durch die Sperrung der Innenstadt für den KFZ-Verkehr eine Fußgängerzone schufen. Heute verfügt die Stadt über ein dynamisches Parkleitsystem, das auf die Anzahl der verfügbaren freien Parkplätze in den zahlreichen Parkhäusern am Rande der autofreien Innenstadt hinweist. SchienenverkehrDer Freiburger Hauptbahnhof bedient vier Bahnstrecken. Die Rheintalbahn Karlsruhe–Freiburg–Basel befindet sich zur Zeit im viergleisigen Ausbau, da sie zukünftig als Zubringer zur Neuen Eisenbahn-Alpentransversale (NEAT) dienen soll. Die Höllentalbahn verbindet Freiburg mit Donaueschingen. Zwei kleinere Eisenbahnlinien erschließen die nähere Umgebung. Die Elztalbahn führt über Gutach durch das Elztal nach Elzach und die Breisacher Bahn führt nach Breisach über Gottenheim und Ihringen, beides Orte mit Anschluss an die den Kaiserstuhl umrundende Kaiserstuhlbahn. Im weiteren Umland verbindet noch die Münstertalbahn die Orte Bad Krozingen und Münstertal. Im Eisenbahngüterverkehr ist Freiburg kein Eisenbahnknoten mehr, der Güterbahnhof dient jedoch als Terminal für die Rollende Landstraße nach Novara (Italien). Die Stadt und teilweise das nahe Umland wird von vier Stadtbahnlinien (erste Inbetriebnahme: 1901) und durch 21 Busverbindungen der Freiburger Verkehrs AG erschlossen. Extra für die Stadt Freiburg wurde von der Waggonfabrik Düwag der Düwag GT8 Typ Freiburg konstruiert, der bis heute fährt. Die Stadt gehört dem Regio-Verkehrsverbund Freiburg an. Ebenfalls von der Freiburger Verkehrs AG betrieben wird die Schauinslandbahn, Deutschlands längste (3,6 km) Kabinen-Umlauf-Seilbahn, mit der die Höhen des Schauinslands, Freiburgs Hausberg (1.284 m), gut zu erreichen sind. Luftverkehr
Der seit 1907 bestehende Flugplatz in Freiburg ist als Verkehrslandeplatz für Flugzeuge bis 10,0 t zugelassen. Er befindet sich im Westen der Stadt, nahe dem neuen Messegelände. Der meiste Flugverkehr wird jedoch über den EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg im benachbarten Oberelsass abgewickelt. Zum EuroAirport besteht vom Freiburger Busbahnhof aus eine Shuttlebus-Verbindung (Fahrzeit 55 Minuten) mit 15 bzw. 10 (Wochenende) Fahrten täglich. Eine Alternative ist der ähnlich weit entfernte, aber weniger gut erreichbare Flughafen Straßburg. Hervorragende Bahn-Direktverbindungen bestehen zu den Flughäfen Zürich (150 km) und Frankfurt am Main (circa 270 km). Ansässige Unternehmen
Gegenwart Zu den größeren privaten Arbeitgebern zählen der Halbleiterhersteller Micronas, die zum amerikanischen Northrop Grumman-Konzern gehörende LITEF GmbH sowie ein Werk des französischen Rhodia-Konzerns, das Materialien für Zigarettenfilter herstellt. Auch einer der größten Baustoffhändler Südbadens mit dem Namen Götz + Moriz ist in Freiburg angesiedelt. Daneben haben in Freiburg mehrere kleine und mittlere Verlage wie der Herder Verlag oder das Badische Verlagshaus, Herausgeber der regionalen Badischen Zeitung ihren Sitz. Größte ansässige Brauerei ist die Brauerei Ganter. Bedeutend ist auch das Milchverarbeitungsunternehmen Breisgaumilch. Seit 12. Januar 1996 ist Freiburg im Breisgau auch Sitz des Briefzentrums 79 der Deutschen Post AG. Die Fortschritt Büromöbel GmbH ist seit 1901 in Freiburg ansässig. Seit 1962 ist Freiburg Standort des Arzneimittelherstellers Gödecke. Im Jahr 1863 wurde die Firma Raimann gegründet, um Maschinen für die Holzbearbeitung herzustellen. Die Solar-Fabrik AG Freiburg, gegründet 1996 als GmbH, gehört heute zu den führenden Solarunternehmen in Europa. Ursprünglich nur Hersteller von Solarmodulen ist sie heute mit ihren zahlreichen Tochterunternehmen in aller Welt in allen Bereichen der Photovoltaik tätig: Handel und Aufbereitung von Wafern, Produktion von Solarzellen und -modulen, komplette Produktion von Solarkraftwerken. Geschichte
Große Bedeutung hatte für Freiburg die Firma Mez, die spätestens seit 1828 unter Führung von Carl Mez in Freiburg ansässig war. Sie war im 19. Jahrhundert zeitweise die bedeutendste Seidenweberei in Deutschland und beschäftigte Ende des Jahrhunderts ungefähr 1200 Mitarbeiter. Ab 1920 wird die Firma allmählich von der schottischen Firma Coats übernommen, wobei die Familie weiter in der Geschäftsleitung vertreten ist. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Produktion zwangsweise unterbrochen. 1987 werden große Teile der Verwaltung und Produktion nach Kenzingen verlagert, in Freiburg an der Kartäuserstraße verbleibt die Färberei. Ein Teil der Betriebsgebäude wird neuen Verwendungen zugeführt, unter anderem entsteht hier das Funkhaus des SWR. Nach 2000 wird auch die Färberei aufgegeben, das Gelände wird ab 2007 neu bebaut. In Freiburg hatte 80 Jahre lang die Firma Michael Welte & Söhne ihren Firmensitz (gegründet 1832 in Vöhrenbach im Schwarzwald, verlegt nach Freiburg 1872, zerstört beim Fliegerangriff 1944, erloschen 1952). Sie stellte pneumatisch gesteuerte Musikautomaten, vor allem Orchestrien her, seit 1905 auch das Welte-Mignon-Reproduktions-Klavier. Öffentliche Einrichtungen
Kommunalverwaltung Die Stadtverwaltung Freiburg ist (seit 15. Januar 2007) eingeteilt in vier Dezernate, denen jeweils eine Reihe von städtischen Ämtern unterstehen. Dezernat I wird von Oberbürgermeister Dr. Salomon (GRÜNE) geleitet und ist zuständig für die Haupt- und Personalverwaltung und für Organisation, Recht, Regionales und Öffentlichkeitsarbeit. Ihm untersteht auch das Referat für Stadtentwicklung. Dezernat II wird geleitet von Bürgermeisterin Gerda Stuchlik (GRÜNE) und ist das Dezernat für Umwelt, Schule und Bildung. Hier ist auch das Gebäudemanagement angesiedelt. Beim Dezernat III unter Bürgermeister Ulrich von Kirchbach (SPD) geht es um Kultur, Jugend und Soziales. Erster Bürgermeister Otto Neideck (CDU), der auch Stellvertreter des Oberbürgermeisters ist, leitet das Dezernat IV für Finanz-, Wirtschafts- und Wohnungswesen, zentrale IT, öffentliche Ordnung, Bürgerservice, Tiefbau, Feuerwehr und Sport. Er ist gleichzeitig Vorsitzender des Regionalverbands Region Südlicher Oberrhein. Das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald hat zwar seinen Sitz in der kreisfreien Stadt Freiburg, verwaltet aber nur den die Stadt umgebenden Landkreis. Landesbehörden
In Freiburg befinden sich mehrere Landesbehörden, so das „Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Freiburg“, die Forstdirektion Freiburg, das Oberschulamt Freiburg und die beiden Finanzämter Freiburg-Stadt und Freiburg-Land . Des Weiteren sind die „Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg“, das „Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau Baden-Württemberg“, die Akademie der Polizei Baden-Württemberg, das Regierungspräsidium mit Sitz des Präsidenten im Basler Hof sowie das „Staatliche Weinbauinstitut“ in Freiburg beheimatet. Das Staatsarchiv Freiburg bewahrt seit 1806 die schriftliche Überlieferung der staatlichen Behörden im Gebiet des Regierungsbezirks Freiburg auf. Seit 2005 ist es eine Abteilung des Landesarchivs Baden-Württemberg. Bundesbehörden
Neben diesen Landesbehörden gibt es noch Behörden des Bundes; die in der Lehener Straße angesiedelte Agentur für Arbeit, das Bundesarchiv-Militärarchiv, eine Zoll- und Verbrauchsteuerabteilung der Oberfinanzdirektion Karlsruhe, das Wasser- und Schifffahrtsamt Freiburg sowie eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit (MKÜ) des Bundespolizeiamtes Weil am Rhein, das dem Bundespolizeipräsidium Süd (München) untersteht. Körperschaften des öffentlichen Rechts
Gerichte
Freiburg verfügt über ein Amtsgericht und ein Landgericht, die jeweils zum OLG-Bezirk Karlsruhe gehören. Einige Zivilsenate des OLG Karlsruhe haben ebenfalls ihren Sitz in Freiburg. Außer den Gerichten der ordentlichen Gerichtsbarkeit gibt es in Freiburg auch ein Arbeitsgericht (sowie eine Kammer des Landesarbeitsgerichtes), ein Finanzgericht, ein Sozialgericht (zuständig für die Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald, Ortenaukreis, Emmendingen, Lörrach und Waldshut) und ein Verwaltungsgericht (zuständig für den Regierungsbezirk Freiburg). Medien
Printmedien In Freiburg gibt es nur eine einzige regionale Tageszeitung, nämlich die kostenpflichtige Badische Zeitung, deren Verbreitungsgebiet sich von Offenburg im Norden bis zum Hochrhein im Süden und in den Hochschwarzwald hinein erstreckt. Sie erscheint Montag bis Samstag außer an Feiertagen. Am Sonntag kommt aus dem gleichen Verlagshaus kostenlos „Der Sonntag in Freiburg“ beziehungsweise in Lörrach und Basel „Der Sonntag im Dreiland“, sodass der Badische Verlag als Herausgeber ein Monopol an den Tageszeitungen hält. Des weiteren gibt es das offizielle „Amtsblatt der Stadt Freiburg“, das zweiwöchentlich erscheint und in dem sowohl Bekanntmachungen der Stadt Freiburg als auch normale Zeitungsartikel abgedruckt sind. Jeweils mittwochs erscheint mit einer Auflage von derzeit (Juni 2006) 113.500 Exemplaren der „Freiburger Wochenbericht“, das älteste noch bestehende deutsche Anzeigenblatt. Es wird kostenlos an alle Haushalte verteilt und enthält ebenfalls normale Zeitungsartikel. Donnerstags erscheint in ähnlicher Aufmachung seit 1983 der „Freiburger Stadtkurier“. Er hat derzeit (Juni 2006) eine Auflage von 113.300 Exemplaren, die ebenfalls an alle Haushalte kostenlos verteilt werden. Außer diesen fünf größeren Zeitungen gibt es noch einige weitere kleinere Zeitungen und Zeitschriften aus und für Freiburg, wie Stadtteilzeitungen oder die Bürgerblätter lokaler Ortsvereine. Die jeweils mittwochs und samstags kostenlos erscheinende „Zypresse“ ist ein Offertenblatt für private und geschäftliche Kleinanzeigen und seit 1984 ein Erzeugnis des privaten, familiengeführten, mittelständischen Unternehmens der Zypresse Verlags GmbH. Mit einer Auflage von bis zu 200.000 Exemplaren pro Woche liegt die Zeitung bis in den Kreis Emmendingen sowie im Kreis Breisgau Hochschwarzwald aus. Samstags erscheinen im Umkreis Lörrach/Basel sowie im Großraum Offenburg/Lahr zusätzlich Regionalausgaben.[1] Darüber hinaus erscheint donnerstags das zur Badischen Zeitung gehörende Offertenblatt „schnapp“. Außer diesen Anzeigenblättern gibt es noch weitere Kultur- und Veranstaltungsmagazine, darunter die beiden Stadtmagazine „FRIZZ Freiburg Das Magazin – das Eventmagazin für Freiburg und Region“ und „Plan 14“ und die zwei Kulturmagazine „Freiburg aktuell“ und „Chilli – das freiburger stadtmagazin“. Audiovisuelle Medien
In Freiburg gibt es ein Funkhaus des öffentlich-rechtlichen Südwestrundfunks, das SWR Studio Freiburg, in dem unter anderem Sendungen für SWR4 Baden-Württemberg und das SWR Fernsehen produziert werden. Des weiteren ist das SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg im Konzerthaus Freiburg ansässig. Als Privatsender werbefinanziert sind: das Regionalradio baden.fm sowie das Regionalfernsehen TV Südbaden. Das dritte Freiburger Radio ist das Radio Dreyeckland, das in der Nähe der Innenstadt produziert wird. Außer diesen speziell auf Freiburg konzentrierten Medien gibt es noch unter anderem das Radio Regenbogen für die gesamte Region Baden. Im Ortsteil Lehen betreibt der SWR eine Sendeanlage für Mittelwelle (Frequenz 828 kHz, Sendeleistung 10 kW, Geographische Koordinaten des Senderstandorts: 48° 00′ 48″ n. Br., 07° 47′ 38″ ö. L) und UKW-Hörfunk, welche als Antennenträger einen 92 Meter hohen, gegen Erde isolierten Stahlfachwerkmast mit viereckigem Querschnitt verwendet. Der Senderstandort Freiburg-Lehen ist einer der ältesten in Deutschland. Bildung und Forschung
Schulen Ein breites Angebot an Schulen in Freiburg kann sehr vielfältigen Ausbildungsansprüchen gerecht werden. Das Grundangebot bilden 34 Grund- und Hauptschulen, davon einige in privater Hand, die flächendeckend über die Stadt verteilt sind, an weiterführenden Schulen gibt es acht Realschulen, davon zwei private, elf allgemeinbildende Gymnasien unterschiedlicher Ausprägung, darunter auch einige in privater Trägerschaft, sowie seit 1972 das Deutsch-Französische Gymnasium, eine von zwei solcher Schulen in Deutschland mit binationalem Abschluss). Es gibt insgesamt fünf Gesamtschulen, von denen eine die öffentliche Staudinger-Gesamtschule ist und die vier anderen der Waldorf-Pädagogik zuzurechnen sind. Daneben sind in der Stadt vier berufliche Gymnasien und zehn berufliche Schulen für den kaufmännischen und gewerblichen Bereich sowie die Jazz- und Rockschule, die eine Ausbildung in Musik anbietet, ansässig. Schließlich befinden sich noch zehn Sonderschulen, darunter vier Förderschulen (für lernbehinderte Kinder und Jugendliche), vier Schulen für geistig oder mehrfach behinderte Kinder, darunter zwei private, eine Schule für Erziehungshilfe und eine Sprachheilschule in der Stadt. Darüber hinaus ergänzen das breite Bildungsangebot eine Reihe weiterer Schulen in privater Trägerschaft, etwa in den Bereichen Elementarbildung, Familienpflege, Grafik/Design, Schauspiel u. a. Im Bereich der Erwachsenen- und Weiterbildung bieten die Volkshochschule Freiburg und das Katholische Bildungswerk ein breites Spektrum von Fortbildungsmöglichkeiten. Mehrere Sprachschulen, zu denen auch das Goethe-Institut zu rechnen ist, ergänzen dieses Angebot. Hochschulen
In Freiburg befinden sich mehrere Hochschulen mit insgesamt knapp 30.000 Studenten. Die im Jahr 1457 gegründete Albert-Ludwigs-Universität ist eine der ältesten und renommiertesten Hochschulen Deutschlands mit etwa 20.000 Studenten. Sie prägt nachhaltig das Leben der Stadt: So finden sich rund um die Universität viele gut besuchte Cafes und Kneipen. Die Universität ist aber nicht nur wegen der Studenten relevant, sie ist mit ihren circa 13.000 Arbeitsplätzen (einschließlich Klinikum) auch einer der wichtigsten Arbeitgeber in Südbaden. Die Pädagogische Hochschule Freiburg (PH) im Stadtteil Littenweiler wurde 1962 aus den früheren Akademien für Lehrerbildung I und II gebildet und hat seit 1971 den Status einer wissenschaftlichen Hochschule. Im Stadtteil Oberau befindet sich die Hochschule für Musik Freiburg, welche 1946 von der Stadt Freiburg gegründet und später vom Land Baden-Württemberg als staatliche Hochschule weitergeführt wurde. Neben den genannten Hochschulen gibt es die „Evangelische Fachhochschule Freiburg – Hochschule für Soziale Arbeit, Diakonie und Religionspädagogik“, die „Katholische Fachhochschule Freiburg – Hochschule für Sozialwesen, Heilpädagogik, Religionspädagogik und Pflege“, die „Freie Hochschule für Grafik-Design & Bildende Kunst“, welche 2007 mit der freiburger grafikschule fusionierte und Studenten in den drei Studiengängen Grafik-Design, Screen-/Webdesign und Bildende Kunst ausbildet und drei Seminare für Didaktik und Lehrerbildung, je eines für Berufliche Schulen, für Gymnasien und für Realschulen. Forschungseinrichtungen
In Freiburg befinden sich auch mehrere Forschungsinstitute:
Sonstige Institutionen
Quelle: wikipedia.de Stand: 25.02.2008 Finden Sie Freiburg im Breisgau auf der Landkarte:
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